Zuerst einmal der Gang der Suche: a) Ausrüstung: Ganz normale feste Schuhe, einen Sack, Kübel oder Rucksack, eine kleine Schaufel, eventuell einen Mineralienhammer mit guter Spitze, Papier zum Einwickeln oder kleine Schachteln zum Trennen, einen Schreibblock mit Stift, eine kleine Handlupe (Vergrößerung ca. 3-10x), einen Fotoapparat, einen kleinen Magnet, wie es ihn im Baumarkt gibt für den ersten Test, eventuell eine Bürste(eine alte Zahnbürste tut es auch). Eine Metall-Sonde habe ich noch nie benutzt, diese wäre eher hinderlich beim Tragen. Oft haben auch die Bauern ihren Hofmüll, den sie sonst nirgendswo anbringen können, auf die Felder gebracht, da sondelst du dann mit der Metallsonde nur Blech-Dosen und Alu-Klumpert zusammen und die Zeit geht verloren. Zusätzlich muss  ich Dir sagen, dass nicht alle Meteoriten auf elektronische Sonden reagieren, ca. 40%-60% tun es nicht.  Wenn dann das Erdreich auch noch eisenhältig ist, findest Du außer den 100%-Anzeigen  nicht einmal einen Nagel. Also: Weg damit ! Und: Der Großteil der Meteoriten reagiert nicht einmal auf Magnete, meist nur sehr sehr schwach. Sollte jedoch der geteste Stein deinen Magneten(wie beschrieben mit dem Stein ÜBER den Magnet imAbstand von ca. 5mm streichen) abstoßen oder in eine andere Richtung wandern lassen, dann hast  du zu 90% einen Meteoriten vor dir(außer der Stein ist aus Gold), das ist dann ein ganz heißer Tip !  Aber auch platinhältige Meteoriten stoßen den Magnet ab, aber da gibt es sehr wenige….. Dann: Nicht zuviel mitnehmen, da dann das Steine-Schleppen zurück zum Auto schwer ist. Am besten ist es, du hast einige Tragtaschen mit, welche du füllen kannst, auch ein Rucksack ist eine gute Hilfe. Und merke :    Wichtiges Motto:   Mitnehmen  !!!!!!, denn  wegschmeissen kannst du ihn  zuhause noch immer !!! b) Zeit: Am besten von Mitte Februar bis max. April oder Herbst ab September bis November, da hier das Gras, die Saat usw. noch nicht hoch gewachsen ist und die Erde noch gut sichtbar. Am besten aber zur Mittagszeit mit der Sonne im Rücken(keine Blendung), es sollte aber 2 Tage vorher geregnet haben und dann trocken sein, da sieht man die Unterschiede im Boden am besten. Zudem sind dann die Steine durch den Regen abgewaschen und man sieht besser deren Struktur. Eine längere Trockenzeit ist nicht günstig, da sich hier dann der Flugstaub oder Erde auf den Mets niederlegt und sie nicht mehr gut erkennbar sind. c) Feldbegehung: Zwei kurze Stecken oder Stäbe mitnehmen, diese dienen zum Markieren der abgegangenen Zonen. Denn meist verschätzt man sich beim Gehen über ein Feld und kommt immer wieder in die gleiche Zone, die man bereits abgesucht hat. Damit lassen sich die Suchfelder in Zonen besser einteilen. Auch für deine Kartierung der Fundflächen sind sie hilfreich.   Aber diese Stäbe sollen nicht zu auffällig sein, da sie sonst andere Menschen aufmerksam machen. Dazu noch bitte keinen Lärm machen oder in Jubelrufe  ausbrechen, denn da lockst du nur andere-welche auch einen Lotto-6-er haben wollen - an. Du kannst aber auch zur Erinnerung die abgegangenen Zonen abfotografieren und zuhause am PC nochmals kontrollieren- aber bitte nicht weitergeben, denn die Gier und der Neid sind Luder……. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Weite