d) Wenn man dabei Menschen trifft:
Es ist sehr wichtig, dabei keine Menschen auf sich aufmerksam zu machen. Die Gier und der Neid ist ein Hund, und gerade das
soll man vermeiden.(Siehe Aussage in diversen Internetforen: Ein Meteorit ist wie ein Lotto-Sechser !)
Als Beispiel führe ich nur die jüngsten Niedergänge von Meteoriten in Deutschland und Österreich an, wo die Leute in Scharen
und in ihrer Gier die Felder trotz Betretungsverbote zertrampelt haben.
Wenn man auf einen Bauern oder Neugierigen trifft, der nachfragt, was man da treibt, so macht man hier eben heimatkundliche
Studien, wo man dann von ihm meist ein wohlwollendes Nicken erhält. Denn das versteht er, Heimatkunde. Sagt man ihm aber, man
suche Meteoriten, wird bald das Betreten von ihm verboten. Denn da möchte er selber gehen und den Lotto-Sechser finden.
Also lieber etwas Ländliches erfinden(können auch Käfer sein oder Pflanzen), dann hat man keine Schwierigkeiten. Deshalb ist
manchmal auch ein unwirtliches Wetter(Kälte, Wind, ....) der beste Begleiter, denn da sind kaum Menschen draußen, welche dich
beobachten sobald du ein erfolgreiches Gebiet ( = Streufeld) gefunden hast.
Aber meide Schotterwege mit ihren Rändern oder Felder, wo die Bauern nachgeschottert haben um den Boden zu festigen. Hier
findest du als Anfänger nichts. Eventuell Granite, Serpentinite, Basalte(diese sind auch magnetisierbar ! und dunkel).
e) Warum finde ich keine neuen Meteorite ?
Nun, im Gegensatz zu den Jahren von 1000-1800 n.Chr. und früher z.B. kümmert man sich heute sehr wohl um Meteorite. Man stellt
Fotofallen auf, man hat Beobachtungsinstrumente und weiß meist(nicht immer), wann ein größerer Brocken oder Schwarm in den
Bereich der Erde eintritt. Dazu haben die NASA und andere Organisationen die entsprechenden Instrumente, und die größeren Brocken
– da diese sehr gefährlich - sind bereits alle in ihren Umlaufbahnen gelistet, du kannst das im Internet sogar abrufen. Also, die Chance
auf Neue ist eher gering. Und wenn schon- da stürzen sich hunderte Leute darauf in ihrer Gier. Was du findest, sind Stücke aus der f
rüheren Zeit, als es noch keine solchen Aufzeichnungen gab. Und hier liegt deine Chance.
Nur:
Sie sehen etwas anders aus als die frisch Gefallenen. Während Frische sehr leicht erkennbar sind an der meist dunklen, ja fast
schwarzen Rinde, an den Rissen in der Rinde, usw. schauen die Alten wie normale Steine aus, mit brauner oder gelber Oberfläche,
wo die Schmelzrinde, die Wüstit-oder Glasrinde meist schon abgefallen oder abgeschliffen ist. Je nach Umgebung können sie auch
eine oxidierte, färbige oder eine durch Windschliff glatte oder durch abrasive Erdbewegungen unübliche Form haben. Sonne, Wind
und Wärme sowieKälte als auch Säuren und Laugen im Boden waren über Jahrhunderte oder tausende Jahre tätig. Vor allem
Stein-Eisen-Meteoriten rosten in dieser Zeit aus, es bilden sich Löcher und nur das Silikatgerüst überlebt. Solche Exemplare zu
erkennen erfordert etwas Übung, und die meisten Museumskuratoren kennen solche nicht, es liegen dort meist nur Meteorite aus
den letzten zwei Jahrhunderten auf, ältere haben sie nicht in der Vitirine…..
Aber wie erkenne ich diese ? (TIP: Du kannst deine Stücke später auch mit den Fotos hier vergleichen, ich habe einige Fotos zwecks
Schulung hier eingestellt. ) Noch wichtig: Ihre Härte !!!!
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