Suevit-Mikroskopbilder
Die dunklen Einsprünglinge sind Metall. Es treten Pt, Au, Ag, Pb, Fe, Ni, u.a in Mikropartikel auf, meist als Schmelze oder Dampfreste.
Diese Suevite zeichnen sich durch einen hohen Pyroxenanteil aus, Ca ist mit max. 8% vertreten. Bei den bisher gefundenen Sueviten in anderen Gegenden waren die Steine meist zerrissen oder sehr kantig,  dass die Steine im Suevit hier nicht eckig und toll gespalten sind liegt offenbar an der Tatsache, dass jener große niedergegangene Meteorit damals auf ein Süßwassermeer und einem tiefen Sumpfgebiet aufgetroffen ist und dadurch beim Einschlag eine Dämpfung erfahren hat. Bisher hat man ja nur Krater untersucht, die Hartgestein als Untergrund hatten.  Von Erfahrungen bei weichem Untergrund hatte man bisher keine  Ahnung. In normalen Fluß- oder Geröllkonglomeraten kommen auch nie Einsprenglinge von Metallen in Körnerform vor, welche hier gehäuft auftreten. Zusätzlich wäre auch noch der Einschlagswinkel zu berücksichtigen, denn ein senkrechter Einschlag ist mit Sicherheit auszuschließen.
Kalk wurde zwecks besserer Sicht- barmachung mit 33%-iger Salzsäure weggeätzt.
Wie Peter Nitsche sagte, ist es traurig, nicht auf die ansässigen erfahrenen Mineralogen gehört zu haben, wie z.B. Floner. Bereits dieser hatte auf eine meteoritische Ursache hingewiesen, wurde aber als Träumer damals (1981) hingestellt. Seine wenigen, aber sehr detaillierten Kartenwerke und Skripten konnten von mir aus dem privaten Nachlass günstig erworben werden.
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