Und wenn schon: Schlacken fand man nur in oder bei aufgelassenen Siedlungen oder sonstigen
Orten, wo eben Menschen wohnten, aber nie am Acker, kein praktisch veranlagter Mensch
führt eisenhaltige Schlacke auf Äcker oder Berghänge aus, schon gar nicht von Hochöfen(Stahl
wurde ja erst viel später erfunden), diese Mutmaßung ist ein Hirngespinst und Fantasieprodukt
von einigen „Wissenschaftler“. Ich selbst habe in den 7 Jahren intensiver Suche noch niemals
Schlacke auf den Feldern oder gar im Wald gefunden. Und: Schlacke ist eindeutig feststellbar,
selbst für Laien. Eine Anleitung für deren Erkennung gebe ich später(auf Aschenreste achten !)
Zudem muss ich mich selbst zu den sogenannten „Schlacken“ jetzt viel vorsichtiger aus-
drücken. Warum ? Vor zwei Jahren habe ich auf einigen Feldern „Schlacke“ gefunden und sie
wie früher üblich auch als Schlacke angesehen(aber mitgenommen). Vor 6 Wochen haben ich mir
aus Neugierde diese Schlacken unter dem Stereomikroskop mit einer Auflösung von 30x
angesehen. Ich war dann völlig erstaunt: Auf der Rinde dieser „Schlacken“ befanden sich viele
kleine Mikrometeoriten(ganz eindeutig-ich konnte sie sogar ablösen und betrachten ) und so
etwas kommt normalerweise auf unserer Erde nicht vor. Allerdings gab mir die Unterseite
dieser „Schlacken“ Rätsel auf, denn auf einigen Stellen war sichtbar Holzkohle eingeschmolzen.
Warum ?? Nun, des Rätsels Lösung: Die Leute hatten früher die gefundenen Meteoriten gleich auf
dem Feld versucht zu schmelzen und dann zu verkaufen, und was für sie nicht besonders
lukrativ war, wurde eben verloren oder weggeworfen. Ein Schnitt mit nachfolgendem Schliff
dann durch diese „Schlacken“ zeigte dann eindeutig die meteoritische Natur mit Schreibersit
und Neumann-Linien. Seitdem bin ich noch vorsichtiger geworden bei der Beurteilung von
„Schlacken“. Und vom bloßen Ansehen kannst du sie niemals richtig beurteilen, du musst sie
aufschneiden und anschleifen, dann erst erhältst du Gewißheit. Leute, die solche „Schlacken“-
wie z.B. in Meteoritenforen- nur anhand von Fotos fachlich beurteilen, sind geistig überfordert.
Oftmals sind dadurch Meteoriten von diesen „Geistesblitzköpfen“ durch ihre Prahlerei als
„Meteoritenexperte“ völlig falsch beurteilt worden und waren damit für die Forschung leider verloren.
Nach Studium solchen Forenseiten konnte ich nur mehr mit dem Kopf schütteln über solche
Fast-Nobelpreis-„Experten“. Übrigens: „Stahlschlacken“ auf den Feldern und in den Wäldern gibt es
nicht, denn STAHL wurde erst in den letzten Jahrhunderten erfunden, und die Römer und Awaren
kannten noch keinen Stahl……
Zurück zur Inhaltsangabe
Weiter