Der Ursprung aller Meteore und Meteoriten liegt im Universum, genauer im Asteroidengürtel,
der sich zwischen den Planeten Jupiter und Mars befindet und aus dem der Großteil der
Himmelsgeschosse stammt. Falsch: Viele Meteoriten stammen aus dem interstellaren Raum,
haben eine Reise hinter sich, die Milliarden Jahre dauerte. Wenn nur Meteoriten aus unserem
Sonnensystem existieren würden, wäre unser Sonnensystem ein von dem übrigen Universum
abgeschlossenes System, wo nix hereinkommt. Dies ist eine sehr primitive Vorstellung a la
Mittelalter.
Gelegentlich kommt es vor, dass ein Asteroid aus dem Asteroidengürtel entweicht oder mit
anderen Asteroiden zusammenstößt, aus der Bahn gerät und ins Schwerefeld der Erde gelangt.
Anmerkung: Dieser Asteroid kann auch von außen vom interstellaren Raum kommen.
Ob ein Meteoroid tatsächlich die Reise tatsächlich am Erdboden beendet, hängt im Wesentlichen
von Größe und Gewicht des Objekts ab. Kleinere und Fliegengewichte unter den Meteoroiden
verdampfen oder verglühen eher. Falsch: Durch ihr geringes Gewicht sinken sie langsamer zur
Erde nieder und werden meist nicht bemerkt. Oft sind diese Stücke porös, sodass der
Luftwiderstand ihnen einen langsamen Sinkflug ermöglicht.
Eisenmeteoriten allein aufgrund der Farbe zu bestimmen, ist nicht hilfreich und eindeutig.
Vielmehr wird die Dichte als Kriterium herangezogen, die bei Eisenmeteoriten 8 g/cm³ und mehr
beträgt. (Falsch: Das gilt nur bei frischen Fällen. Bei lange im Erdreich liegenden Stücken
verrosten(oxydieren) die leichteren Eisenverbindungen im Inneren und Äußeren und der
Eisenmeteorit wird erheblich leichter, da diese Oxydationsstücke durch Wasser oder anderem
ausgewaschen werden). Kennzeichen sind dann eher die diversen Figuren.
Nun, zu den Fälschungen: (Anmerkung: Fast immer nur bei Eisenmeteoriten oder NWAs)
(NWA: Das sind Meteorite aus den Wüsten Nord-Westafrikas, sie sind dort leicht im Sand zu finden)
Vor zwei Jahren war ich Gast bei den Büchsenmachern in Ferlach, wo auch die Ziseliere sind. Und diese
demonstrierten mir eindrucksvoll, wie sie so einen Metallteil aus Eisen zu einem Meteoriten mit Widmann-
stättschen Figuren machten. Diese Kunst kann man lernen, genauso , wie man das Ätzen mit verschiedenen
Schichten macht.
Es dauerte keine 3 Stunden und ich hatte einen herrlich gefälschten Meteorit, der sich optisch nicht unterscheiden
ließ.
Wie machen das Fälscher :
Material: Eisenstück, Wachs, Ritznadeln, Lineal, Säure
Zuerst wird mit Wachs das Metall abgedeckt, dann die ersten Figuren mit der Nadel in Wachs geritzt. Es erfolgt dann
die erste Ätzung. Nach dem Abspülen wird das Metall wieder mit Wachs abgedeckt und Figuren mit z.B. anderer
Richtung eingeritzt und es erfolgt dann die 2. Ätzung. Und so weiter…….und:
Dann verkauft man im Internet an Dumme ein schönes Stück mit „garantierten Widmannstättschen Figuren“, die
laut „Wissenschaftler“ nicht gefälscht werden können……….
Wenn man bei den verkauften Stücken die Gesamtmasse einmal zusammenrechnet, kommt man öfter auf das
10-fache des Ursprunggewichtes. Bei manchen raren Stücken -wenn der ursprüngliche Meteorit 2 kg hatte- werden
dann 12 kg verkauft, natürlich alle original und mit Kärtchen und Zertifikat. Da die meisten Käufer kein XRFA-Gerät
haben, können sie nur „GLAUBEN“………ein gutes Geschäft mit dem „Glauben“ !
Wird fortgesetzt mit einem Fotobeispiel eines gefälschen Chondriten(NWA aus Marokko)