Nach der Säuberung unter fließendem warmen Wasser wird der Meteorit nach dem Abtrocknen mit einem Handtuch in Zeitungspapier eingeschlagen. Das Zeitungs- papier nimmt die bei dir herrschende Feuchtigkeit auf und der Meteorit bleibt trocken. Silicargel und ähnliches habe ich noch nie benützt und ist auch unnötig. Zeitungs- papier ist wesentlich besser und billiger. Danach geht es zur Erstuntersuchung unter dem Stereomikroskop. Jetzt einige Worte zum Stereomikroskop: Hier darst du nicht sparen, es ist für dich als Anfänger als auch als Profi das wichtigste Hilfsgerät. Schülergeräte aus Plastik oder Billigsachen aus e-bay brauchst du gar nicht anzusehen, da sind die Ergebnisse zum Heulen. Das Gerät soll folgende Eigenschaften haben: Vergrößerung von 10x bis 50x mindestens 2 verstellbare Arme in x und y-Richtung sehr wichtig: Halogenlicht !!!!!!!!!!!!!  LED-Licht ist monchrom-egal in welcher Aus- führung- und damit kannst du viele Elemente und Proben nicht sehen oder feststellen. Du kannst aber LED und Halogen zusammen nehmen, da ist eine größere Helligkeit gegeben. Aber NIE !!!!!! LEDs  alleine. Wer das macht, hat von Lichttechnik keine Ahnung. Das Halogenlicht und die LEDs sollen ebenfalls verstellbar sein. Die Arme des Stereomikroskops sollen so  lang sein, dass du damit auch größere Objekte , die im Kilobereich liegen, damit gut analysieren kannst, also unterhalb frei und KEIN Objekttisch(diesen brauchst du nur für Mikroteile), du sollst das Objekt unter den Linsen frei bewegen und drehen können. Ein Tubus sollte, wenn möglich, für eine Mikroskopkamera vorbereitet sein. Nun, so ein Gerät wird so um die 200-300 Euro derzeit kosten. Also, nicht sparen ! Wenn du immenses Glück hast, kannst du vielleicht ein Gebrauchtgerät von einem Labor oder einer Uni erwerben, da schlag unbedingt zu ! Das beste Gerät, das ich empfehlen kann, ist ein Gebrauchtgerät von Hertel & Reuss aus Kassel(leider nur mehr antiquarisch erhältlich). Dies hat die besten Linsen und ist total gut verarbeitet, da können heutige Modelle nicht einmal anhaltsweise mit. Ich arbeite seit Jahren damit und bin immer noch begeistert. Eine derartige Qualität kannst du heute gar nicht mehr herstellen, zu hohe Kosten. Zurück zur Inhaltsangabe Weiter